Die Wohnungssuche

Ein zentrales Problem der Mieter in Berlin ist heute die Wohnungssuche. Noch vor ein paar Jahren war das Problem ein ganz anderes als heute. Anfang bis Mitte der 2000-er Jahre ging es darum, sich aus den vielen Wohnungen, die angeboten wurden, die richtige auszusuchen. Das Angebot war stadtweit größer als die Nachfrage. Berlin schrumpfte, obwohl nach der Wende alle mit steigenden Einwohnerzahlen gerechnet und daher fleißig Wohnungen gebaut hatten. In Marzahn begann man sogar Wohnungen abzureißen. Eine ziemliche Schnapsidee, auf die heute niemand mehr käme. Heute sieht es ganz anders aus. Die Stadt wächst. Eine Einwohnerzahl von 4 Millionen, die […]

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Die Wohnungsgeberbestätigung

Wer eine Wohnung bezieht, hat sich gemäß § 17 Absatz 1 Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden. Wer aus einer Wohnung auszieht, muss sich nach § 17 Absatz 2 Satz 1 Bundesmeldegesetz nur dann abmelden, wenn er keine neue Wohnung im Inland bezieht. Ansonsten erledigt dies nach § 33 Absatz 1 Bundesmeldegesetz die Meldebehörde des neuen Wohnortes. Seit dem 1. November 2015 muss der Vermieter dem Mieter für die Anmeldung wieder bescheinigen, dass er eine Wohnung bezogen hat. Mit der sogenannten „Wohnungsgeberbestätigung” soll verhindert werden, dass sich Kriminelle mit Scheinadressen anmelden, unter denen sie gar nicht zu finden […]

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Vorlage Energieausweis

Für die meisten Gebäude gibt es mittlerweile einen Energieausweis. Nach § 16 Absatz 2 EnEV muss der Vermieter einer Wohnung dem potenziellen Mieter spätestens bei der Besichtigung einen Energieausweis oder eine Kopie hiervon vorlegen. Die Vorlagepflicht wird auch durch einen deutlich sichtbaren Aushang oder ein deutlich sichtbares Auslegen während der Besichtigung erfüllt. Findet keine Besichtigung statt, hat der Vermieter den Energieausweis oder eine Kopie hiervon dem potenziellen Mieter unverzüglich vorzulegen. Der Vermieter muss den Energieausweis oder eine Kopie hiervon spätestens dann vorlegen, wenn der potenzielle Mieter ihn hierzu auffordert. Unverzüglich nach Abschluss des Mietvertrages hat der Vermieter dem Mieter den Energieausweis oder eine […]

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Der Abbruch der Vertragsverhandlungen

Mieter und Vermieter sind in ihrer Entscheidung frei, ob sie einen Mietvertrag abschließen oder nicht. Dies ist Ausdruck ihrer durch die Verfassung geschützten Vertragsfreiheit. In der Regel haben beide Vertragsparteien mehrere „Eisen im Feuer”, wenn sie eine neue Wohnung oder einen neuen Mieter suchen. Es gibt daher sehr viel mehr Absagen als neue Mietverträge. Wer mit einem Mieter oder Vermieter über einen Mietvertrag verhandelt, muss daher immer im Auge behalten, dass die Wahrscheinlichkeit einer Absage höher ist als die für einen neuen Mietvertrag. Je nach Marktlage gilt dies mal mehr für die Mieter und mal mehr für die Vermieter. In […]

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Textvorlagen

Damit in einem Wohnungsunternehmen nicht bei jedem Schriftstück neu über dessen Gestaltung nachgedacht werden muss, sollte es Gestaltungsrichtlinien geben. Das ist aber nur die halbe Miete. Damit nicht bei jedem Schriftstück von Neuem darüber nachgedacht werden muss, wie man die Vorgaben am besten umsetzt, sollte man als Arbeitshilfe Dokumentvorlagen zur Verfügung stellen. Im Zeitalter der EDV entstehen viele Texte durch „copy and paste”. Ein altes Dokument wird geladen, kopiert und überschrieben. Dies kann sich zu einer Fehlerquelle entwickeln, der man nur mit größter Selbstdisziplin begegnen kann. Jeder kennt das von sich selbst, wenn nach dem Jahreswechsel noch Briefe mit der […]

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Gestaltungsrichtlinien

Auch in der Wohnungswirtschaft versuchen die Unternehmen mittlerweile einheitlich und wiedererkennbar aufzutreten. Dazu entwickeln sie Richtlinien mit Vorgaben für ihr Erscheinungsbild, mit Wort- und Textmarken, Logo sowie einer vorgegebenen Auswahl an Farben, Schriften und Layouts für gedruckte Texte und Webseiten. Diese Richtlinien sollten in einem Gestaltungshandbuch festgehalten werden, damit sie für die Mitarbeiter als Vorgabe und als Orientierungshilfe nachvollziehbar sind. Aber auch externen Auftragnehmern nutzen solche Gestaltungsrichtlinien. Sie vereinfachen die Arbeit, senken die Kosten und führen zu besseren Ergebnissen, weil Fragen über die Gestaltung, die Formulierung und das Aussehen von Texten bereits geklärt sind. Die Entwicklung von Gestaltungsrichtlinien sollte man […]

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Formatierung

Schriftart und Schriftgröße Schriftarten gibt es wie Sand am Meer. In jedem Standard-Schreibprogramm wie Word, Pages oder Open Office sind sie dutzendweise vorinstalliert. Die Windows-Schriftarten wie zum Beispiel Arial sind sehr verbreitet. Die Leser sind sie gewohnt. Außerdem können Dateien mit dieser Schriftart einfach ausgetauscht werden, da sie auf nahezu jedem Rechner vorinstalliert sind. Die Schrift muss vor allem gut lesbar sein. Das Auge des Lesers soll leicht die einzelnen Bestandteile eines Textes erkennen können. Für längere Texte wie Broschüren, Geschäftsberichte oder auch die Betriebskostenabrechnungen größerer Wohnanlagen empfehlen sich Serifenschriften (Serifen sind kleine Endstriche eines Buchstabens, umgangssprachlich auch „Füßchen“ genannt) […]

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Texte gestalten

Verständlichkeit hat immer etwas mit Ordnung, mit Struktur zu tun. Dies ist einerseits eine Frage der inneren Gestaltung, der Gliederung, andererseits aber auch des Layouts. Wir lesen mit den Augen. Man kann es dem Auge leicht oder auch schwer machen. Eine professionelle Gestaltung ist daher ebenfalls ein Beitrag zur Qualität der Kommunikation mit den Mietern. Er soll den Text der Betriebskostenabrechnung nicht nur verstehen (Das ist schon schwer genug), sondern ihn auch ohne Mühe lesen können. Vorgaben zur Gestaltung von Schriftstücken kann man der DIN 5008 entnehmen. Sie bietet Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung. Sie regelt Schriftarten, Zeilenabstände, Absenderangaben, […]

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Zugang

Inhalt: Zugang einer schriftlichen Erklärung (Schriftform und Textform) Zugang einer E-Mail Zugang per Telefax Zugang des gesprochenen Wortes Annahmeverweigerung und Zugangsvereitelung Der beste Text nutzt nichts, wenn er den Adressaten nicht erreicht. Wenn es rechtlich relevant ist, muss man im Streitfall auch nachweisen können, dass das Schreiben zugegangen ist. Erst dann wird die Erklärung wirksam. Von besonderer Bedeutung ist dies bei den einseitigen Erklärungen wie der Kündigung, der Betriebskostenabrechnung oder der Mieterhöhungserklärung. Da bei der Kündigung von Wohnraummietverhältnissen nach § 568 Absatz 1 BGB Schriftformzwang besteht, muss die schriftliche Kündigung zugehen. Den Aufwand für die Übermittlung der Erklärung und das […]

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