Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Inhalt: Das versicherte Risiko Einzelne versicherte Risiken Der Versicherungsschutz Die Leistungen der Versicherung Umlage über die Betriebskosten Der Eigentümer eines Gebäudes muss darauf achten, dass die Mieter, deren Besucher oder sonstige Dritte nicht geschädigt werden, wenn sie sich auf dem Grundstück oder in dem Gebäude befinden. Kommt es aufgrund eines Umstandes, den der Eigentümer zu vertreten hat, zu einem Personen- oder Sachschaden, so ist er dem Geschädigten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Das betrifft insbesondere die Fälle, in denen der Eigentümer gegen seine Verkehrssicherungspflicht verstößt. Beispiele sind Unfälle wegen ungenügender Schnee- und Eisbeseitigung oder ein Wasserschaden, den ein […]

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Die Wohngebäudeversicherung

Inhalt: Versicherte Gefahren Ausgeschlossene Gefahren Versicherte und nicht versicherte Sachen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers Der Versicherungsumfang Die Versicherungsprämie Veräußerung des versicherten Gebäudes Umlage über die Betriebskosten Haftungsprivileg bei Umlage Auch wenn es glücklicherweise nur selten vorkommt: Jedes Wohngebäude kann durch elementare Gefahren wie Sturm, austretendes Leitungswasser oder Feuer schwer beschädigt oder sogar total zerstört werden. Die wenigsten Eigentümer sind dann in der Lage, sie aus eigener finanzieller Kraft wiederaufzubauen. Davor schützt die Wohngebäudeversicherung. Sie gehört daher zu den grundlegenden Versicherungen, die jeder Haus- und Wohnungseigentümer abschließen sollte. Sie gilt nur für bezugsfertige Gebäude und Gebäudeteile. Gebäude in der Bauphase müssen gesondert versichert werden […]

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Koalitionsvereinbarung 2018

Update (20181128) Wie Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley am 27. November 2018 mitgeteilt hat, haben sich die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD auf die Verabschiedung eines Mietrechtsanpassungsgesetzes geeinigt, so dass es am 1. Januar 2019 in Kraft treten kann. Ab Januar können nur noch acht Prozent statt bisher elf Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete umgelegt werden. Zusätzlich gibt es eine absolute Kappungsgrenze von drei Euro pro Quadratmeter, die für eine Dauer von sechs Jahren gilt. Beträgt die Nettokaltmiete weniger als sieben Euro pro Quadratmeter, liegt die Kappungsgrenze bei zwei Euro. Anders als ursprünglich geplant gelten diese Regelungen künftig im gesamten Bundesgebiet. […]

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Versicherungen

Immobilien sind wertvolle Wirtschaftsgüter. Dies gilt sowohl für die Volkswirtschaft als Ganzes, als auch für den einzelnen Eigentümer. Ein Schaden oder gar der Verlust durch Brand oder andere Unfälle kommen zwar nur selten vor, überfordern aber in der Regel die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Eigentümers und des Mieters. Mit der Bewirtschaftung von Immobilien sind wirtschaftliche Risiken verbunden. Das sind rechtliche Risiken aus Streitigkeiten mit Mietern oder anderen Anspruchstellern, aber auch finanzielle Risiken aus Fehlern im Rahmen der Bewirtschaftung, beispielsweise bei einem nicht ordnungsgemäßen Winterdienst. All diese Risiken verwirklichen sich nur selten, führen aber wenn sie passieren zu erheblichen finanziellen Belastungen. Aus […]

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Erbschafts- und Schenkungssteuer

Inhalt: Erwerb von Todes wegen Schenkungen unter Lebenden Entstehen der Steuer Steuerklassen Freibeträge Berechnung der Steuer Steuerbefreiungen Grundstücke, Gebäude und Wohnungen werden nicht nur verkauft, sondern auch vererbt und verschenkt. Nach § 3 GrEStG unterliegen diese Erwerbsvorgänge nicht der Grunderwerbsteuer, sondern gemäß § 1 Absatz 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer). 1. Erwerb von Todes wegen Als Erwerb von Todes wegen gilt gemäß § 3 Absatz 1 Nummer 1 ErbStG der Erwerb durch Erbanfall (§ 1922 des Bürgerlichen Gesetzbuchs), durch Vermächtnis (§§ 2147 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs) oder auf Grund eines geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs (§§ 2303 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs). […]

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Die Zweitwohnungsteuer

Nach Artikel 106 Absatz 5 Grundgesetz wird der kommunale Anteil an der Einkommensteuer auf der Grundlage der Einkommensteuerleistungen der Einwohner auf die Gemeinden verteilt. Einwohner in diesem Sinne sind nur die Personen, die ihren ersten Wohnsitz in der jeweiligen Gemeinde haben (siehe § 21 Bundesmeldegesetz). Wer neben seinem ersten Wohnsitz einen weiteren Wohnsitz an einem anderen Ort hat, gilt dort nicht als Einwohner im Sinne der Vorschriften über die Verteilung des Steueraufkommens. Die Gemeinden bekommen daher für Einwohner mit Zweitwohnsitz keine finanziellen Mittel zugewiesen. Trotzdem müssen sie auch für die Bewohner mit Zweitwohnsitz alle kommunalen Einrichtungen von der Daseinsvorsorge bis […]

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Anstieg des Wohnungsneubaus stagniert

Auch in den letzten Jahren wurden in Deutschland trotz eines starken Anstiegs des Neubaus zu wenig Wohnungen neu gebaut. Jetzt prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Rahmen seiner jährlichen Prognose des Bauvolumens im Auftrag des Bundesbauministeriums (BMUB) zurückgehende Zuwachsraten im Wohnungsneubau. Gründe seien vor allem knappes Bauland, fehlende Baukapazitäten und daraus resultierend steigende Baupreise. Mehr dazu in unserem Beitrag zum Thema „Neubau” (20180113). Bild: 3d_generator / Fotolia

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Die Grunderwerbsteuer

Inhalt: Die Grunderwerbsteuer Ausnahmen von der Grunderwerbsteuer Share-Deals Die Grunderwerbsteuer in der Koalitionsvereinbarung 2018 1. Die Grunderwerbsteuer Der Grunderwerbsteuer ist die wichtigste Verkehrssteuer. Ihr unterliegen nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 GrEStG Kaufverträge oder andere Rechtsgeschäfte, die einen Anspruch auf Übereignung eines inländischen Grundstücks begründen. Gleiches gilt nach § 1 Absatz 1 Nummer 4 GrEStG für das Meistgebot im Zwangsversteigerungsverfahren. Unter Grundstücken im Sinne des GrEStG sind nach § 2 Absatz 1 Satz 1 GrEStG Grundstücke im Sinne des bürgerlichen Rechts zu verstehen, also auch Eigentumswohnungen. Nach § 2 Absatz 2 Nummer 1 GrEStG stehen Erbbaurechte Grundstücken gleich. Die Grunderwerbsteuer […]

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Die Umsatzsteuer

Inhalt: Umsatzsteuer in der Immobilienwirtschaft Umsatzsteuerbefreiung für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Umsatzsteuerbefreiung für die Veräußerung von Wohnungen Umsatzsteuerbefreiung für Wohnungseigentümergemeinschaften 1. Umsatzsteuer in der Immobilienwirtschaft Umsatzsteuer fällt in der Immobilienwirtschaft an vielen Stellen an. Auf Betriebskosten, Verwaltungskosten und Instandhaltungskosten muss Umsatzsteuer bezahlt werden. Da die Wohnungsunternehmen ihrerseits zumeist von der Umsatzsteuer befreit sind (Mehr dazu im nächsten Abschnitt), somit also auch keine Vorsteuer geltend machen können, handelt es sich dabei um eine echte Kostenposition in deren Kalkulation. Darum soll es aber im Folgenden nicht gehen, sondern vielmehr um die Frage der Umsatzsteuer auf die eigentlichen wohnungswirtschaftlichen Leistungen wie Vermietung […]

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Deutscher Mieterbund legt Beratungs- und Prozess-Statistik 2016 vor

Der Deutsche Mieterbund hat am 8. Januar 2018 seine „Beratungs- und Prozessstatistik 2016” vorgestellt. Die drei Themen Betriebskosten, Wohnungsmängel und Mieterhöhung machen weiterhin 2/3 aller Beratungen aus. Mehr dazu und insgesamt zur Beratung- und Prozessstatistik lesen Sie in unserem Beitrag „Beratung- und Prozessstatistik” (20180112). Bild: 3d_generator / Fotolia

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