Abkürzungen

Mit Abkürzungen ist es wie mit Fremdwörter: sie sind eine zweischneidige Angelegenheit. Sie sind manchmal unvermeidlich, weil es  sich um allgemein bekannte Fachbegriffe handelt, die der Arbeitserleichterung dienen. Man denke nur an die gebräuchlichen Abkürzungen von allgemein bekannten Gesetzen (BGB) oder Verordnungen (HeizkostenV). Oder um Begrifflichkeiten aus den Bereichen der Wirtschaft (€), der Technik (PC) oder der Kommunikation (ARD). Sie erleichtern das Lesen, wenn nicht jedesmal das ganze Wort ausgeschrieben und gelesen werden muss.

Manchmal werden Abkürzungen jedoch ohne einen nachvollziehbaren Grund eingesetzt oder sie sind nicht allgemein bekannt. Der Gebrauch von „usw“ oder von „etc“ ist zumeist unnötig. Sie sind ein Zeichen dafür, dass der Autor seinen Gedanken nicht zu Ende gedacht oder ausformuliert hat.

Insbesondere die Fachabkürzungen sind nicht jedem Mieter verständlich. Was das „StrReinGBln“ (Straßenreinigungsgesetz Berlin) ist, muss nicht jeder Mieter wissen. Wer diese und andere Fachabkürzungen in einer Betriebskostenabrechnung oder einem anderen Schriftstück verwendet, sollte sie erläutern. Sie können sie bei kurzen Texten erklären, wenn sie das erste Mal verwendet werden. „Die Betriebskostenabrechnung erfolgt gemäß § 556 Absatz 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).” Bei längeren Texten sollten Sie ein Glossar verwenden.

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