Berlin: Büromieten steigen

Nach einem Bericht der Immobilienzeitung vom 29. September 2016 ist die Nachfrage nach Büroflächen in Berlin hoch. Dementsprechend steigen die Büromieten.

In den ersten 9 Monaten des Jahres 2016 wurden in der Stadt fast 600.000 m² Bürofläche vermietet. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet das ein Plus von 9%. Bis zum Jahresende könnten es insgesamt 800.000 m² werden. Davon entfielen auf Berlin-Mitte rund 238.400 m². Dahinter folgen Charlottenburg mit ca. 72.400 m² und Kreuzberg mit etwa 64.500 m².

Die Spitzenmiete kletterte innerhalb kurzer Zeit im Ostteil der City von 24 auf jetzt 25 Euro/m², in der westlichen Innenstadt von 22,50 auf 23,50 Euro/m². Die Durchschnittsmiete stieg im Osten von 15,50 auf 15,80 Euro/m², im Westen von 15,20 auf 15,70 Euro/m².

Das Angebot an freien Büroflächen nimmt weiter ab. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 verringerte sich der Leerstand von etwa 710.000 m² auf rund 680.00 m². Bei einem Gesamtflächenbestand von 20,8 Mio. m² entspricht dies einer Leerstandsquote von 3,3%.

Es wird damit gerechnet, dass der Leerstand in den kommenden Monaten weiter sinkt und die Mieten weiter steigen.

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