Vorsteuerabzug auf Herstellungskosten bei gemischt genutzten Gebäuden – Fläche oder Umsatz?

Der XI. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat sich in einem Urteil vom 10. August 2016 (XI R 31/09) mit der Frage befasst, wie die Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden vorzunehmen ist. In der Sache ging es um den Vorsteuerabzug für ein Wohn- und Geschäftshaus, mit dem sowohl steuerfreie als auch steuerpflichtige Vermietungsumsätze erzielt werden. In diesen Fällen ist der Vorsteuerabzug nur zulässig, soweit die bezogenen Eingangsleistungen (hier: Baumaterial, Handwerkerleistungen etc.) für steuerpflichtige Umsätze verwendet werden. Daher müssen die insgesamt angefallenen Vorsteuern nach § 15 Abs. 4 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) aufgeteilt werden. Diese Aufteilung kann nach dem Verhältnis der Flächen oder […]

» Weiterlesen