51.000 € Bußgeld, weil der Datenschutzbeauftragte nicht benannt wurde

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz hat 2019 ein Bußgeld in Höhe von 51.000 € gegen die deutsche Tochter von Facebook verhängt, weil sie es entgegen Artikel 37 Absatz 7 DSGVO unterlassen hatte, der Behörde nach einem Wechsel die Kontaktdaten des neuen Datenschutzbeauftragten zu melden. Die Vorschrift gilt nicht nur für die Erst- bzw. Folgebenennung, sondern auch für jede Änderung der Kontaktdaten, insbesondere des Namens oder der Anschrift. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in unserem Beitrag „Datenschutz nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)”. Bild: 3d_generator / Fotolia

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Datenschutzbeauftragte erst ab 20 Mitarbeitern

Wie der Spiegel am 28. Juni 2019 berichtet, hat der Bundestag einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem die Schwelle, ab der Betriebe einen Datenschutzbeauftragten ernennen müssen, von 10 auf 20 Mitarbeiter steigt. Die Neuregelung gehört zu einem Gesetzespaket, mit dem der Bundestag mehr als 150 Einzelgesetze an die EU-Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) anpasst. Bevor die Neuregelung in Kraft treten kann, muss noch der Bundesrat zustimmen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in unserem Beitrag „Organisatorische Anforderungen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)” (20190629). Bild: 3d_generator / Fotolia

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Website und Social Media

Fast alle Wohnungsunternehmen und Immobilienverwalter betreiben mittlerweile eigene Webseiten, für die sie dann auch im rechtlichen Sinne als Dienstanbieter nach § 2 Nummer 1 Telemediengesetz (TMG) oder als Verantwortlicher nach Artikel 4 Nummer 7 DSGVO  verantwortlich sind. Sie müssen in diesem Zusammenhang eine Reihe von Vorschriften beachten. Das betrifft die allgemeinen Pflichten nach dem Datenschutzrecht, besondere Pflichten bei der Verwendung bestimmter Techniken (Z.B. Cookies) sowie Website Analytic Tools, Social Plug-Ins und mobilen Anwendungen. Inhalt: Informationspflichten Cookies und Webanalyse-Tools Sicherheit Auskunft Social Media 1. Informationspflichten Im Bereich der Telemedien haben Wohnungsunternehmen und Verwaltungen zunächst die allgemeine Impressumspflicht nach § 5 TMG zu beachten. Sie […]

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DSGVO–ABC

Neben den systematischen Fragen, die wir in den vorangegangenen Beiträgen beschrieben haben, wollen wir hier in unserem DsGVO-ABC in lockerer Reihenfolge auf einzelne Fragen eingehen, die sich im Laufe der Zeit zum Thema Datenschutz im Allgemeinen und zur DSGVO im Besonderen stellen. Sie werden sich vor allem mit Fragen aus dem wohnungswirtschaftlichen Alltag befassen. Die Beiträge sind alphabetisch geordnet. Inhalt: D: DSGVO ist in Kraft: Droht jetzt eine Abmahn- und Klagewelle? E: E-Mail: Datenschutz bei der Kommunikation via E-Mail F: Fax: Datenschutz bei der Kommunikation via Telefax Fotografieren unter der DSGVO K: Klingelschild: Verstößt der Mietername auf dem Klingelschild gegen […]

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Organisatorische Anforderungen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Um den Anforderungen und Nachweispflichten der DSGVO nachkommen zu können, sind umfassende organisatorische (Arbeitsanweisungen, Zugangs- und Zugriffskontrollen) und technische (Datensicherungen, Zutrittsberechtigungen, Zugriffsberechtigungen) Maßnahmen bei allen Tätigkeiten mit Bezug zu personenbezogenen Daten umzusetzen. Inhalt: Verantwortung des Vermieters Datenschutz durch Technikgestaltung Datenschutz durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen Datenschutz bei Auftragsverarbeitern Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten Der Datenschutzbeauftragte Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde Benachrichtigung der von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten betroffenen Person gemäß Artikel 34 DSGVO 1. Verantwortung des Vermieters Nach Artikel 24 Absatz 1 DSGVO setzt der Vermieter unter Berücksichtigung der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und […]

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