Die Mieten auf den wichtigsten Einkaufsstraßen

Nach einem Bericht der Immobilienzeitung vom 28. September 2016 sind die Mieten auf den wichtigsten deutschen Einkaufsstraßen zwischen 2012 und 2015 um bis zu 13 % gestiegen.

Die teuerste Einkaufsmeile ist die Münchner Kaufinger Straße mit 4.400 € qm/Jahr. Auf der Maximilianstraße stiegen die Mieten von 2012 bis 2015 um 10 % von 3.120 € qm/Jahr auf 3.420 € qm/Jahr. Es folgen die Königsallee in Düsseldorf mit 3.300 € qm/Jahr (+6%) sowie der Kurfürstendamm in Berlin mit 3.120 € qm/Jahr (+13%). Der Neue Wall in Hamburg bringt es auf 3.000 € qm/Jahr (+9%). Auf der Goethestraße in Frankfurt/Main haben die Spitzenmieten auf 2.940 € qm/Jahr nachgegeben (-2%).

Die deutschen Einkaufsstraßen sind jedoch preiswert im Vergleich zu den teuersten europäischen Metropolen. Die höchsten Mieten verzeichnet die Champs-Élysées in Paris mit 13.255 € qm/Jahr (+50%). Der Straßenverbund New Bond Street/Old Bond Street in London folgt auf dem zweiten Platz. Hier kletterten die Mieten von 7.940 € qm/Jahr 2012 auf 12.760 € qm/Jahr (+61%). Weitere teure Straßen sind die Via Montenapoleone in Mailand mit 10.000 € qm/Jahr (+43%), die Via Condotti in Rom mit 9.500 € qm/Jahr (+40%) und die Bahnhofstraße in Zürich mit 8.640 € qm/Jahr (+19%).

Global betrachtet nehmen die beiden teuersten europäischen Einkaufsmeilen den dritten und vierten Platz ein. Auf Rang 1 liegt New Yorks Upper 5th Avenue mit 33.812 € qm/Jahr. Auf Platz 2 schaffte es die Causeway Bay in Hong Kong mit 23.178 € qm/Jahr.

Interessant ist auch die Feststellung, dass die meisten der Geschäfte in den europäischen Luxusstraßen für Autos erreichbar, also keine Fußgängerzonen sind. Wer Geld hat, möchte anscheinend mit dem Luxusauto bis vor den Luxusladen fahren.

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