Grundstücksrecht

Das Grundstücksrecht befasst sich mit den Rechtsverhältnissen der Grundstücke. Es besteht aus 

  • dem formellen Grundstücksrecht und
  • dem materiellen Grundstücksrecht 

Beide Rechtsgebiete sind eng miteinander verknüpft. 

Formelles Grundstücksrecht

Das formelle Grundstücksrecht besteht aus den Verfahrensvorschriften, die bei der Begründung, Änderung oder dem Erlöschen von Rechten an Grundstücken zu beachten sind.

Das formelle Grundstücksrecht findet sich vor allem in der Grundbuchordnung. Das Grundbuch ist ein bei den Amtsgerichten (Grundbuchamt) geführtes amtliches Register. Es gibt die privaten dinglichen Rechte an Grundstücken wider (Näheres dazu in unserem Beitrag Grundbuch). 

Aber auch im Bürgerlichen Gesetzbuch, im Wohnungseigentumsgesetz sowie im Erbbaurechtsgesetz  sind Vorschriften des formellen Grundstücksrechts enthalten. 

Materielles Grundstücksrecht

Das materielle Grundstücksrecht besteht aus den Regelungen über die Begründung, den Inhalt, Änderungen, die Übertragung sowie das Erlöschen von Rechten an Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten. 

Das materielle Grundstücksrecht ist im Wesentlichen im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, aber auch im Wohnungseigentumsgesetz und im Erbbaurechtsgesetz. 

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