Kommunikation in der Wohnungswirtschaft

Anfang der 2000-er Jahre war der Berliner Wohnungsmarkt sehr entspannt. Es war ein Mietermarkt. Die Stadt schrumpfte, Leerstand und Fluktuation waren hoch. In vielen Quartieren war es nicht einfach, Wohnungen an die Frau oder an den Mann zu bringen. Die Vermieter mussten sich eine Menge einfallen lassen, um Mieter für ihre Wohnungen zu gewinnen. Das waren vor allem Zugeständnisse bei den Mieten und bei der Qualität und Ausstattung der Wohnungen. All das kostete eine Menge Geld. Noch teurer war allerdings der Leerstand. In dieser Zeit haben viele Wohnungsunternehmen auch ihre Strukturen und Abläufe professionalisiert. Schnelligkeit, Effizienz und Verlässlichkeit wurden verbessert.

Auch die Kommunikation mit Interessenten und Mietern wurde zum Thema bei Wohnungsunternehmen und Verwaltern. Wer Mieter gewinnen wollte, durfte sich nicht mehr auf den Vermietungshinweis im Fenster, die Anzeige im Immobilienteil der Morgenpost oder die Anzeige bei ImmoScout beschränken. Das alles musste auch noch gut sein. Nicht irgendeine selbstgestrickte Anzeige reichte, sondern eine wohl überlegte Marketingstrategie musste es sein. Da die wenigsten Unternehmen dafür eigenes Know-How besaßen, kamen nun auch hier die Fachleute aus den Agenturen zum Zuge. Was in anderen Wirtschaftszweigen schon seit Jahrzehnten versucht wurde (Nicht immer erfolgreich), spielte nun auch in der Wohnungswirtschaft eine Rolle: Kommunikation. In erster Linie mit den Kunden, aber auch mit anderen wichtigen Personen und Institutionen. Das beschränkte sich nicht auf die Unternehmen, sondern bezog sich auch auf die Verbände, die über den ihnen obliegenden Lobbyismus hinaus immer stärker zu Dienstleistern der Unternehmenskommunikation wurden.

Wir wollen in diesem Bereich der Website Anregungen und Informationen zu diesem Thema vermitteln. Dabei geht es um Fragen wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmensmarketing, Veranstaltungen, interne Kommunikation sowie Immobilien- und Produktmarketing zu ihren Aufgaben.