Schreiben

Im nächsten Schritt folgt die Arbeit an Wort und Satz: der Text wird formuliert. Dies ist nicht der erste und nicht der letzte, aber der wichtigste Schritt. Das Material liegt vor, wurde gesichtet, bewertet und geordnet. Die Gliederung steht zumindest in groben Zügen. Es geht nun darum, wie ein Bildhauer aus dem Marmorblock, der unbehauen im Atelier steht, die Figur herauszuarbeiten, die man im Geiste oder auf den Skizzen bereits vor sich sieht. Man kann mit dem ersten Absatz beginnen. Man kann aber auch mit einem Teil des Textes starten, zu dem einem sofort etwas einfällt oder zu dem bereits […]

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Mieterorientierung

Professionelles Schreiben heißt in erster Linie leserorientiertes Schreiben. Die meisten Texte eines Wohnungsunternehmens richten sich an die Mieter. Sie müssen daher so formuliert und gestaltet werden, dass diese heterogene Kundengruppe sie ohne großen Aufwand versteht. Der Hauptschüler ebenso wie der Akademiker. Andernfalls ist der Text vielleicht aufwändig, wahrscheinlich aber nutzlos. Die Richtschnur beim Schreiben lautet daher: Mieterorientierung! Um dieses Ziel zu erreichen, muss man wissen, wie Menschen Texte lesen und verstehen. Wer sich damit auseinandersetzt, dem ergeben sich viele Regeln für verständliches Texten fast von selbst (Baumert, Professionell texten, Seite VII). Gut zu formulieren ist die Aufgabe desjenigen, der schreibt. […]

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Schreiben macht Arbeit

„Texte, die sich mühelos lesen lassen, sind mit viel Mühe geschrieben. Texte, die ohne Mühe geschrieben sind, lassen sich nur mit Mühe lesen (Hoffmann, Besser schreiben für Dummies, Seite 211). Am Ende ist das Verfassen von Texten, vor allem von einfachen und verständlichen Texten über komplizierte Themen, immer mit Arbeit und Sorgfalt verbunden. Man muss recherchieren, ordnen, gliedern, formulieren und kontrollieren. Wer sich die Mühe nicht machen will, kann keine guten Ergebnisse erwarten. Der Philosoph Karl Popper sagte einmal: “Verständliches Deutsch lässt nicht auf mangelnde Arbeit am sprachlichen Ausdruck schließen, im Gegenteil. Wer es nicht einfach und klar sagen kann, […]

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Schreiben Sie professionell, relevant und wahrhaftig

Kommunikation zwischen Mieter und Vermieter sollte sachlich und professionell sein. Sie sollten Ihre Mieter und deren Lebenssituation kennen, um darauf angemessen eingehen zu können. Aber Sie sollten dabei immer professionelle Distanz wahren. Eine unangemessene Ansprache, Humor, sexuelle Anspielungen, Bemerkungen über Politik, Nationalität, Religion, Sport oder Kultur haben in der Mieterkorrespondenz nichts zu suchen. Sie können damit im Einzelfall richtig liegen, häufig aber auch daneben. Niemand erwartet derartiges in einem Schreiben des Vermieters, z.B. in einer Reaktion auf eine Beschwerde von Nachbarn wegen zu großem Lärm. Schnell schlägt dann Interesse in Ablehnung oder sogar Zorn auf Sie und die Nachbarn um. […]

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Schreiben im wohnungswirtschaftlichen Alltag

Schreiben gehört zum wohnungswirtschaftlichen Alltag. Dazu gehören die klassischen Formen wie Briefe, Musterschreiben und Verträge. Auch die E-Mail, der Eintrag in EDV-Systemen oder die Texte, die man für die Mieterzeitung oder das Internet verfasst. Mit seinen Texten zeigt ein Vermieter seine Sachkenntnis, seine Art zu denken und vor allem seinen Blick auf die Mieter. Da jeder Text eine Botschaft enthält, die eine Reaktion hervorruft, kann man kaum besser das Verhalten und den Blick der Mieter auf das eigene Unternehmen lenken als durch gute und durchdachte Texte. Durchdacht ist das richtige Stichwort für einen weiteren wichtigen Aspekt. Wer nicht einfach so […]

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