Umwandlungsbeschränkung gilt jetzt in ganz Berlin

Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung am 3. August 2021 eine Rechtsverordnung für Gebiete mit angespannten Wohnungsmarkt nach dem Baulandmobilisierungsgesetz erlassen. Darin wird das Land Berlin als ein Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt im Sinne von § 201a Satz 3 und 4 des Baugesetzbuchs bestimmt. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag “Die Sicherung der Bauleitplanung“. Bild: 3d_generator / Fotolia

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Novellierung der Wertermittlung tritt 2022 in Kraft

Die bisherige Immobilienwertermittlungsverordnung von 2010 und die verschiedenen Richtlinien (Bodenrichtwertrichtlinie, Sachwertrichtlinie, Vergleichswertrichtlinie, Ertragswertrichtlinie, Wertermittlungsrichtlinien 2006) sollen durch eine vollständig überarbeitete Immobilienwertermittlungsverordnung 2021 und ergänzende Anwendungshinweise abgelöst werden. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag “Wertermittlung“. Bild: 3d_generator / Fotolia

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Funktionen und Berufe in der Wohnungswirtschaft

In diesem Bereich der Website geht es um die Beschreibung einiger wichtiger Funktionen und Berufe in der Wohnungswirtschaft. Sie ist als Teil der Immobilienwirtschaft wie diese in hohem Maße spezialisiert und arbeitsteilig organisiert. Dabei geht es im wesentlichen um die Funktionen und Berufe, die sich unmittelbar mit der Bewirtschaftung von Immobilien, insbesondere Wohnungen befassen. Die Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern gibt nur einen Überblick über die wichtigsten Bereiche. Inhalt: Die Definition der Wohnungswirtschaft Grundstücks- und Wohnungseigentümer Wohnungsunternehmen Bauträger und Baubetreuer Immobilienmakler Immobilienbewertung Hausverwalter Facility Management Öffentliche Verwaltung 1. Die Definition der Wohnungswirtschaft Was alles dazugehört, hängt von der Definition […]

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Der Entwicklungszustand

Der wichtigste Faktor bei der Bewertung eines Grundstücks ist seine Lage. Aber nur, wenn man mit dem Grundstück auch etwas wirtschaftlich sinnvolles anfangen kann. Das ist die Frage nach seinem Entwicklungszustand. Der Entwicklungszustand eines Grundstücks bestimmt die Möglichkeiten, auf ihm wohnungswirtschaftlich tätig zu werden. Die klassischen Entwicklungszustände werden in § 5 ImmoWertV beschrieben. Die Vorschrift lautet: § 5 Entwicklungszustand (1) Flächen der Land- oder Forstwirtschaft sind Flächen, die, ohne Bauerwartungsland, Rohbauland oder baureifes Land zu sein, land- oder forstwirtschaftlich nutzbar sind. (2) Bauerwartungsland sind Flächen, die nach ihren weiteren Grundstücksmerkmalen (§ 6), insbesondere dem Stand der Bauleitplanung und der sonstigen städtebaulichen […]

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Die Wertermittlungsverfahren

In diesem Bereich unserer Website geht es um die in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) geregelten normierten Wertermittlungsverfahren. Ergänzt werden sie durch Richtlinien, die Details zum jeweiligen Wertermittlungsverfahren enthalten. Ein Beispiel ist die „Richtlinie zur Ermittlung des Vergleichswerts und des Bodenwerts (Vergleichswertrichtlinie – VW-RL)”. Ziel der Wertermittlung ist die Bestimmung des Verkehrswertes (§ 1 Absatz 1 ImmoWertV) von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten. Dem dient die Wertermittlung nach den in § 8 ImmoWertV vorgesehenen Wertermittlungsverfahren: dem Vergleichswertverfahren (§ 15 ImmoWertV), dem Ertragswertverfahren (§ 17 ImmoWertV) oder dem Sachwertverfahren (§ 21 ImmoWertV). Wie bereits in dem Beitrag über den Verkehrswert ausgeführt bezieht sich dieser immer auf einen […]

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Der Versicherungswert

Der Versicherungswert dient dazu, den zur Schadenregulierung erforderlichen Geldbetrag zu bestimmen. Er ist gesetzlich definiert in § 88 Versicherungsvertragsgesetz. Die Vorschrift lautet: § 88 Versicherungswert Soweit nichts anderes vereinbart ist, gilt als Versicherungswert, wenn sich die Versicherung auf eine Sache oder einen Inbegriff von Sachen bezieht, der Betrag, den der Versicherungsnehmer zur Zeit des Eintrittes des Versicherungsfalles für die Wiederbeschaffung oder Wiederherstellung der versicherten Sache in neuwertigem Zustand unter Abzug des sich aus dem Unterschied zwischen alt und neu ergebenden Minderwertes aufzuwenden hat. Es handelt sich um den Neuwert abzüglich der durch die Alterung eingetretenen Wertminderung. Zur Berechnung der Wertminderung […]

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Der gemeine Wert

Im Steuerrecht werden Immobilien nach eigenen Grundsätzen bewertet. Ausgangspunkt ist der sogenannte „gemeine Wert”, der in § 9 Absatz 2 Bewertungsgesetz definiert ist: § 9 Bewertungsgrundsatz, gemeiner Wert (1) Bei Bewertungen ist, soweit nichts anderes vorgeschrieben ist, der gemeine Wert zugrunde zu legen. (2) Der gemeine Wert wird durch den Preis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsgutes bei einer Veräußerung zu erzielen wäre. Dabei sind alle Umstände, die den Preis beeinflussen, zu berücksichtigen. Ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse sind nicht zu berücksichtigen. (3) Als persönliche Verhältnisse sind auch Verfügungsbeschränkungen anzusehen, die in der Person des Steuerpflichtigen oder eines […]

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Der Beleihungswert

Der Begriff des Beleihungswerts stammt aus der Kreditwirtschaft. Er ist gesetzlich definiert in § 16 Absatz 2 Pfandbriefgesetz: Der Beleihungswert darf den Wert nicht überschreiten, der sich im Rahmen einer vorsichtigen Bewertung der zukünftigen Verkäuflichkeit einer Immobilie und unter Berücksichtigung der langfristigen, nachhaltigen Merkmale des Objektes, der normalen regionalen Marktgegebenheiten sowie der derzeitigen und möglichen anderweitigen Nutzungen ergibt. Spekulative Elemente dürfen dabei nicht berücksichtigt werden. Der Beleihungswert darf einen auf transparente Weise und nach einem anerkannten Bewertungsverfahren ermittelten Marktwert nicht übersteigen. Der Marktwert ist der geschätzte Betrag, für welchen ein Beleihungsobjekt am Bewertungsstichtag zwischen einem verkaufsbereiten Verkäufer und einem kaufbereiten […]

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Der Verkehrswert

Der Verkehrswert oder auch Marktwert ist der wichtigste Wert im Rahmen der Wertermittlung. Er ist gesetzlich definiert in § 194 BauGB. Die Vorschrift lautet: § 194 Verkehrswert Der Verkehrswert (Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre. Der Verkehrswert bezieht sich auf einen bestimmten Zeitpunkt. Es dürfen also nur die Umstände berücksichtigt werden, die zu diesem Zeitpunkt bekannt […]

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