Variabel formulieren

Texte werden interessanter, wenn man nicht immer die gleichen Wörter und Satzkonstruktionen verwendet, sondern versucht, variabel zu formulieren. So kann der Vermieter beim Namen genannt oder auch als die Genossenschaft oder das Wohnungsunternehmen bezeichnet werden. Dies gilt vor allem für Mieterzeitungen und Webseiten. Es gibt eine Reihe von Büchern und Webseiten, die bei der Suche nach  Synonymen oder sinnverwandten Wörtern hilfreich sind wie z.B. http://synonyme.woxikon.de. Synonyme oder sinnverwandte Wörter sind Wörter mit gleicher oder doch sehr ähnlicher Bedeutung. Wirklich bedeutungsgleiche Wörter sind allerdings sehr selten, es gilt also zu beachten, dass die Ersetzung eines Wortes durch ein synonymes eine stilistische oder inhaltliche Veränderung der Aussage zur Folge haben kann. Der Hund des Nachbarn ist eine Sache, seine Köter eine ganz andere. An diesem Beispiel wird deutlich, wie nuancenreich und gefährlich sinnverwandte Wörter sein können. Sachlichkeit geht daher immer vor Variabilität.

Vorsicht muss man grundsätzlich walten lassen, wenn es um Begriffe geht, die rechtlich oder wohnungswirtschaftlich eine feststehende Bedeutung haben. So sollten für die Kostenarten in der Betriebskostenabrechnung immer die Bezeichnungen aus der Betriebskostenverordnung verwendet werden. So kann man verhindern, dass der Text zwar interessant klingt, aber gegebenenfalls zu Rechtsnachteilen führt.

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