Vermieter hat keinen Anspruch auf die Höchstmiete

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Vermieter bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete keinen Anspruch auf die jeweils höchste Miete einer Spanne hat. Denn die Marktstreuung beruhe nicht immer auf den gesetzlichen Qualitätsmerkmalen, an denen die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558 Abs. 2 Satz 1 BGB zu messen sei, sondern auch auf der Bereitschaft vor allem der Wohnungssuchenden Interessenten, höhere Mieten zu akzeptieren (Neuvertragsmiete). Derartige Spitzenmieten repräsentierten jedoch nicht die ortsübliche Vergleichsmiete (BGH, Urteil vom 24.04.2019 – VIII ZR 82/18).

Mehr zu dieser Entscheidung lesen Sie in unserem Beitrag „Die ortsübliche Vergleichsmiete” (20190608).

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