Wirtschaftlichkeitsberechnung

Die Wirtschaftlichkeit von Wohnraum wird durch eine Berechnung, die sogenannte Wirtschaftlichkeitsberechnung ermittelt. In ihr sind die laufenden Aufwendungen zu ermitteln und den Erträgen gegenüberzustellen (Legaldefinition aus § 2 Absatz 1 der II. BV). Wirtschaftlich ist die Immobilie nur dann, wenn die Erträge dauerhaft größer sind als die laufenden Aufwendungen.

Die Legaldefinition entstammt dem Recht des sozialen Wohnungsbaus (Preisgebundener Wohnraum). Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist aber auch dann erforderlich, wenn man ein freifinanziertes Gebäude bewirtschaftet.

Das Konzept der Wirtschaftlichkeitsberechnung kann auch bei einzelnen Fragen angewendet werden, die zu beurteilen sind, insbesondere bei Investitionsentscheidungen. Immer kommt es entscheidend darauf an, dass die laufenden Aufwendungen durch die Erträge gedeckt, besser noch überschritten werden.

Das eigentliche Problem besteht darin, dass die Aufwendungen und die Erträge häufig nicht feststehen, sondern nur prognostiziert werden können. Und Prognosen sind bekanntlich schwierig, vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen (Zitat von Mark Twain? Winston Churchill? Kurt Tucholsky?).

Foto: Marcus Hofman / Fotolia

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