Wohnungswirtschaft

In diesem Bereich der Website geht es um alle Fragen, die mit der Wohnungswirtschaft als Wirtschaftszweig zusammenhängen.

Die Wohnungswirtschaft ist Teil der Immobilienwirtschaft. Sie befasst sich mit der Entwicklung, dem Bau und der Bewirtschaftung von Wohnimmobilien. Unter Immobilienwirtschaft werden gemeinhin diejenigen wirtschaftlichen Aktivitäten verstanden, die bebaute oder bebaubare Grundstücke zum Gegenstand haben (Schmoll, Basiswissen Immobilienwirtschaft, 3. A., S. 9). Die meisten rechtlichen Regelungen für Immobilien, insbesondere das Mietrecht, gelten jedoch unabhängig davon, ob es sich um wirtschaftliche Aktivitäten handelt oder nicht. Auch wenn es in der Regel so ist gehört die wirtschaftliche Ausrichtung nicht zu den Voraussetzungen für die Anwendung immobilienwirtschaftlicher Regelungen.

Die Wohnungswirtschaft kann auch institutionell als die Summe aller Unternehmen der Immobilienwirtschaft verstanden werden, deren Hauptgeschäftsfeld Wohnungen oder wohnungsbezogene Dienstleistungen sind (Schmoll, Basiswissen Immobilienwirtschaft, 3. A., S. 9). Es gibt zwei Definitionen der Immobilienwirtschaft, eine weite und eine enge. Nach der engen Definition (Entsprechend der Wirtschaftszweigklassifikation des Statistischen Bundesamtes) zählen zur Immobilienwirtschaft alle Selbstnutzer, Kleinvermieter und Unternehmen, die in den Bereichen Vermittlung, Verwaltung, Handel und Vermietung tätig sind. Nach der weiten Definition zählen zu diesem Wirtschaftszweig zusätzlich unter anderem die Architekten, Planer, Kreditgeber, Berater und Bauunternehmen. Bei dieser funktionalen Betrachtung spielt es keine Rolle, dass die Akteure auch in anderen Bereichen tätig sind.

Bild: Ingo Bartussek / Fotolia

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