Worauf man hinweisen sollte

Die Möglichkeiten des abänderbaren Rechts sind vielfältig im Vergleich zu den wenigen Punkten, die vereinbart werden müssen. Trotzdem wäre ein Mietvertrag, der sich auf diese beiden Bereiche beschränken würde, nicht länger als zwei oder drei Seiten. Bei allem Bestreben um Kürze wäre das zu viel des Guten. Denn ein guter Text soll kurz, aber nicht zu kurz sein (Mehr dazu in unserem Beitrag „Kürze”)

Es gibt eine Reihe von Fragen, zu denen Mieter und Vermieter nichts vereinbaren müssen oder können, da gesetzliche Regelungen bestehen, die nicht zum Nachteil des Mieters verändert werden können oder müssen. Sie gelten von Rechts wegen, auch wenn im Mietvertrag nichts darüber steht. Trotzdem sollte man sie ausdrücklich erwähnen, da sie von zentraler Bedeutung für das Mietverhältnis sind. Dabei handelt es sich um Punkte, die in der Regel für viele oder sogar für alle Mietverhältnisse relevant sind und bei denen es erfahrungsgemäß immer wieder zu Missverständnissen auf Seiten der Mieter kommt.

In den folgenden Beiträgen führen wir einige Themen auf, die in einem Wohnungsmietvertrag neben den Mindestanforderungen und den Möglichkeiten des abänderbaren Rechts noch angesprochen werden sollten, um die Verständlichkeit im Sinne der Mieterorientierung zu verbessern.

Bild: Fotolia / eccolo

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